FAQ - Frequently Asked Questions

1. Wie funktioniert das MATRIX Formspannsystem?

Die Grundidee des Formspannens: Das Werkstück formt sich die Auflage selbst. Wie bei einem Nadelkissen passen sich MATRIX Stößelmodule an jede Form an. Die Formbacke wird in Sekundenschnelle durch das Werkstück selbst erstellt und mit einer einzigen Hebelbewegung fixiert. Damit erhält der Anwender im Handumdrehen eine teilespezifische Auflage. Wird eine neue Form benötigt, kann durch Lösen der Fixierschraube wieder zur Ausgangsposition zurückgekehrt werden. Einfach, schnell, präzise – Werkstücke lassen sich auf diese Weise perfekt und formschlüssig fixieren, halten oder spannen. Mit dem praktischen Baukastensystem können Sie alle MATRIX Module beliebig kombinieren. Fertig konfektionierte Sets stehen für den schnellen Einsatz zur Verfügung.

2. Welche Vorteile bietet das MATRIX Formspannsystem im Vergleich zu herkömmlichen Vorrichtungen?

Im Vergleich zu herkömmlichen Spannsystemen bietet MATRIX eine Reihe von Vorteilen:

  • Sekundenschnelles Fixieren des Werkstücks durch Formschluss
  • Wegfall individueller Formbacken und Sondervorrichtungen
  • Minimale Spannkraft durch hohen Formschluss schont das Werkstück
  • Drastische Rüstzeitreduzierung
  • Verbesserte Ergonomie am Arbeitsplatz
  • Keine Lagerhaltung von Vorrichtungs-Systemen
  • Minimierung der Kosten im Vorrichtungsbau um bis zu 80%

3. Welche Wiederholgenauigkeit garantiert das MATRIX Formspannsystem bei ständigem Werkstückwechsel (Losgrößen über 100)?

Das MATRIX Spannsystem erzeugt direkt am Werkstück bzw. durch das Werkstück eine individuelle Formbacke, welche fixiert wird. Wird die einmal erzeugte Formbacke belassen, so liegt die Wiederholgenauigkeit im µ-Bereich – vorausgesetzt, die Werkstücke besitzen alle die gleiche Geometrie und Oberflächenkontur. Werden die Stößelmodule nicht neu an das Werkstück angepasst, hängt die Wiederholgenauigkeit des Systems also von der Varianz in der Werkstückkontur ab. Bei Gussteilen bestehen in der Regel signifikante Abweichungen zwischen den Oberflächenkonturen einzelner Werkstücke der gleichen Art. Ändert sich das Werkstück (geringfügig), muss die Werkstückkontur erneut abgeformt werden. Dazu werden die Stößelmodule entriegelt, an der Werkstückkontur abgeformt und wieder fixiert. In diesem Fall ist es notwendig, externe Referenzpunkte (bspw. Anschläge) zu verwenden, um eine gleichbleibende Lage des Werkstücks zu garantieren.

4. Welche Haltekräfte können MATRIX Formspannsysteme leisten, welche Spannkräfte im Vergleich zu konventionellen Spannsystemen erzeugen?

Im Gegensatz zu konventionellen Spannsystemen (Kraftschluss) kommt im MATRIX System das Prinzip des Formschlusses zur Anwendung. Ein Vergleich der Spannkräfte im MATRIX System mit den Spannkräften eines konventionellen Systems ist also nicht zielführend. So kann auch bei vergleichbar geringen Spannkräften ein optimales Halteergebnis erzielt werden. Die Stößelpakete der Systeme aus der X-Clamp Reihe können je nach Ausführung bis zu 10 kN aufnehmen, bevor die Stößel sich verschieben – der Formschluss bleibt dabei natürlich erhalten!

5. In welchen Bereichen kann das MATRIX Formspannsystem gewinnbringend eingesetzt werden?

Das MATRIX Spannsystem findet perfekte Anwendung überall dort, wo optimaler Halt und anpassungsfähige Formspannung benötigt wird – insbesondere bei Werkstücken mit komplexen Geometrien und Freiformflächen. Ob in der Fertigung, im Labor oder in der Messtechnik – die MATRIX Formspannsysteme mit ihren einzeln beweglichen Stößeln ersetzen kostenintensive Spezialvorrichtungen und unterschiedlichste Abformelemente. Ihr Vorteil: Flexibel, wirtschaftlich, universell einsetzbar, erweiterungsfähig.

Keine Antwort auf Ihre Frage gefunden?

Schreiben Sie uns: info@matrix-innovations.com